Frost-Warner – Bedienungsanleitung
Stand: 28. Oktober 2026 · iPhone mit iOS 17 oder neuer. Frost-Warner schätzt Risiken aus Wetterprognosen. Die App misst weder Straßen- noch Scheibentemperaturen und ersetzt keine amtlichen Warnungen oder die Prüfung der Bedingungen vor Ort.
1. Einrichten
- Gib einen Ort ein und tippe auf „Weiter“. Alternativ kannst du den aktuellen Standort einmalig übernehmen. Eine dauerhafte Ortung ist nicht erforderlich.
- Wähle die Bereiche Verkehr, Garten, Haus und Freizeit sowie die gewünschten Einzelwarnungen.
- Lege Temperatur- und Neuschnee-Schwelle, Prüfzeitraum und bei Abfahrtsfrost deine Abfahrtszeit fest.
- Wähle Push-Mitteilungen und eine Versandzeit. Erlaube Mitteilungen in iOS, wenn du Hinweise bei geschlossener App erhalten möchtest.
- Bestätige die Übertragung deines Standorts und deiner Einstellungen. Nach der Registrierung lädt die Übersicht Wetterdaten vom Server. Bei einem Fehler kannst du durch Herunterziehen erneut laden.
2. Übersicht und Wetterprognose
Die Übersicht zeigt das erkannte Risiko für deine Auswahl, aktuelle Temperatur, Tiefstwert im Prüfzeitraum, Tages-Neuschnee, geplante Versandzeit, Taupunkt und Luftfeuchtigkeit. „Serverdaten aktualisiert“ bezeichnet den Zeitpunkt des Wetterdatenstands auf dem Server – nicht den nächsten Versandtermin. Fehlende Werte werden nicht als null oder als Entwarnung interpretiert.
Die Prognose zeigt stündliche Wetterwerte, Wochentag, Datum sowie passende Tag- und Nachtsymbole. Die Daten stammen von Apple Weather. Die Quellenverknüpfung steht unten. Daten werden zwischengespeichert; ein Tabwechsel ist kein neuer Wetterabruf bei Apple.
3. Standort und Einstellungen ändern
Tippe auf den Standortpfeil in der Übersicht. Nach Bestätigung startet die Standortseite des Assistenten erneut. Du kannst nur den Standort übernehmen oder auch die weiteren Einstellungen durchgehen. Abbrechen verwirft die noch nicht abgeschlossene Neueinrichtung.
In „Einstellungen“ findest du Sprache, Haptik, Push-Modus, Versandzeit, Schwellenwerte und Prüfzeitraum. Beim ersten Start wird eine unterstützte Systemsprache gewählt, sonst Englisch. Eine später gewählte Sprache bleibt gespeichert. Änderungen an Einstellungen und Warnungen werden beim Verlassen des jeweiligen Hauptmenüs übertragen. Ein Fehlerhinweis bedeutet, dass die neue Auswahl noch nicht serverseitig bestätigt ist.
4. Versandzeit ist nicht Prüfzeit
Die Versandzeit bestimmt, wann der Server eine Nachricht einplant. Der Prüfzeitraum bestimmt, für welche Wetterlage geprüft wird: nächste 24 Stunden, Nacht oder eine feste Uhrzeit. Abfahrtsfrost verwendet separat die nächste eingestellte Abfahrtszeit. Alle Zeiten beziehen sich auf die Zeitzone des ausgewählten Standorts.
Im Modus „Tägliche Zusammenfassung“ wird zur gewählten täglichen Zeit eine Zusammenfassung eingeplant. „Nur bei Gefahr“ sendet nur, wenn passende Risiken erkannt werden. Maximal eine automatische Nachricht innerhalb von 60 Minuten ist eine Versandbegrenzung, kein stündliches Abonnement. Der Zeitgeber läuft alle 15 Minuten. Netzwerk, iOS-Fokus und Mitteilungseinstellungen können die Zustellung verzögern oder verhindern; eine minutengenaue Zustellung wird nicht zugesichert.
5. Was die Warnungen bedeuten
19 auswählbare Hinweise decken unter anderem Luft- und Bodenfrost, mögliche Scheibenvereisung, Abfahrtsfrost, mögliche Straßenglätte, Schnee, empfindliche Pflanzen und Außenwasserhähne ab. Die Bewertungen beruhen auf Modellregeln und verfügbaren Prognosewerten. Ein positiver Lufttemperaturwert schließt kalte Oberflächen nicht sicher aus. Umgekehrt beweist ein Taupunkt allein keine Frostgefahr.
Die Neuschnee-Schwelle bezieht sich auf die WeatherKit-Tagessumme am Prüftag, nicht auf die Schneemenge bis zur Abfahrt. Fehlende Schneemengen werden nicht aus der Niederschlagsintensität erfunden. Hinweise zum ersten Frost oder Schnee einer Saison beziehen sich auf den von der App überwachten Zeitraum, nicht auf eine vollständige historische Wetterbeobachtung.
6. Datenschutz, Löschen und Hilfe
Unter „Einstellungen → Info & Datenschutz“ findest du Anleitung, Support, Datenschutzerklärung, App-Version und „Gespeicherte Daten löschen“. Die Löschung benötigt eine Serververbindung und entfernt die aktive Registrierung samt zugehöriger Einstellungen und Versandhistorie. Danach kannst du dich erneut einrichten. Nur die App zu deinstallieren löscht die Serverregistrierung nicht zuverlässig.